Starte deine Ausbildung oder Umschulung an der Berufsfachschule Greifswald Top-Chancen in Pflege Therapie & Erziehung mit Praxisbezug

Wer wir sind: Ihr starker Partner für Ausbildung und Umschulung in Greifswald

Als Berufsfachschule Greifswald begleiten wir Menschen seit vielen Jahren erfolgreich auf ihrem Weg in eine krisensichere berufliche Zukunft. Auf unserem modernen BFG Campus in der Pappelallee in Greifswald vereinen wir erstklassige Ausbildung, individuelle Förderung und eine familiäre Lernatmosphäre.

Wenn Sie in Greifswald und Umgebung eine zukunftsorientierte Ausbildung oder Umschulung suchen, sind wir Ihr idealer Bildungspartner. Wir bereiten Sie praxisnah, kompetent und mit modern ausgestatteten Fachkabinetten auf die echten Anforderungen des Arbeitsmarktes vor.

Unsere Ausbildungsberufe und Umschulungen 2027

Wir bieten Ihnen ein breit gefächertes Portfolio an staatlich anerkannten Ausbildungen und Umschulungen im Gesundheits- und Sozialwesen an. Je nach Berufsfeld lernen Sie direkt an unserem Hauptstandort in Greifswald oder an unserem Campus-Standort in Bandelin.

Zu unserem offiziellen Bildungsangebot gehören folgende Berufe:

  • Kranken- und Altenpflegehelfer/in:

    Eine kompakte Ausbildung oder Umschulung, die Sie schnell und praxisnah in die qualifizierte Pflegeassistenz bringt.

  • Pflegefachfrau / Pflegefachmann:

    Die moderne, generalistische Pflegeausbildung für eine Karriere in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder ambulanten Pflegediensten.

  • Ergotherapeut/in:

    Die kreative und medizinische Therapieausbildung (wahlweise als Ausbildung oder Umschulung mit WFOT-Zertifizierung), in der wir Handwerk, Psychologie und Medizin verknüpfen.

  • Ausbildung oder Umschulung Physiotherapeut/-in:

    Die fundierte Ausbildung für die Behandlung von Patientinnen und Patienten zur Wiederherstellung, Verbesserung oder Erhaltung der Bewegungs- und Leistungsfähigkeit.

  • Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in (PTA):

    Die staatlich anerkannte Ausbildung für die Arbeit in Apotheken, der pharmazeutischen Industrie oder in Laboratorien.

  • Heilerziehungspfleger/in:

    Die wichtige Fachkraft-Ausbildung für die Unterstützung, Begleitung und Förderung von Menschen mit Assistenzbedarf in allen Lebenslagen.

  • Sozialassistent/in:

    Die optimale Grundstein-Ausbildung (oft an unserem Standort Bandelin), die auf soziale Berufe vorbereitet oder als Sprungbrett für weiterführende Ausbildungen dient.

  • staatl. anerkannte Erzieher/-in:

    Die qualifizierte Ausbildung für die professionelle Begleitung, Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Kitas, Schulen und anderen sozialpädagogischen Handlungsfeldern (inklusive der Spezialisierung für 0- bis 10-Jährige).

  • Erzieher/in (für 0- bis 10-Jährige):

    Die fundierte Ausbildung für die professionelle Begleitung, Bildung und Betreuung von Kindern in Kitas, Horten und sozialpädagogischen Einrichtungen.

Warum Sie sich für uns entscheiden sollten:

Wir setzen auf Qualität, die man spürt. Wenn Sie sich für eine Ausbildung oder Umschulung an der BFG Greifswald entscheiden, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen:

  • Praxisnahe Ausbildung: Wir arbeiten eng mit Kliniken, Pflegeheimen, sozialen Trägern und Praxen in der Region Vorpommern-Greifswald zusammen. So sind unsere Praxisphasen optimal in den Unterricht integriert.
  • Optimale Karrierechancen: Durch den massiven Fachkräftebedarf in den Bereichen Gesundheit und Soziales vermitteln wir Ihnen exzellente Übernahmegespräche und Arbeitsmarktperspektiven direkt vor Ort.
  • Individuelle Unterstützung: Wir lassen Sie nicht allein. Unser qualifiziertes Lehrteam und unsere pädagogischen Ansprechpartner begleiten Sie partnerschaftlich durch Ihre gesamte Ausbildungszeit.
  • Förderung bei Umschulungen: Für Umschülerinnen und Umschüler unterstützen wir Sie gerne bei den Schritten rund um den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.

Egal ob direkter Einstieg nach der Schule oder beruflicher Neuanfang durch eine Umschulung: Besuchen Sie uns auf unserem BFG Campus, in der Pappelallee 1 oder informieren Sie sich direkt über unsere aktuellen Bewerbungsfristen. Gemeinsam ebnen wir den Weg für Ihre berufliche Zukunft.

Sichern Sie sich Ihren krisenfesten Arbeitsplatz – mit besten Übernahmechancen und echten Karriereperspektiven.

Das Image der schlecht bezahlten Pflegekraft wandelt sich. Durch neue Tarifverträge und die Anhebung der Pflegemindestlöhne sind die Gehälter in den letzten Jahren spürbar gestiegen.

Das Einstiegsgehalt variiert je nach Bundesland, Träger (kirchlich, öffentlich, privat) und Tarifvertrag, liegt aber für qualifizierte Assistenzkräfte inzwischen auf einem fairen Niveau, oft ergänzt durch Schichtzulagen für Wochenend- oder Nachtarbeit.

Ausbildung zur Pflegehilfe in Greifswald

Die generalistische Pflegeausbildung fasst die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammen. Wer diese Ausbildung abschließt, ist ein/e staatlich anerkannte/r Pflegefachmann / Pflegefachfrau . Der große Vorteil: Der Abschluss ist europaweit anerkannt und du bist flexibel einsetzbar – egal ob im Krankenhaus, im Altenheim oder in der ambulanten Pflege.

Um die Ausbildung beginnen zu können, benötigst du in der Regel einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) . Hast du einen Hauptschulabschluss , kannst du die Ausbildung trotzdem machen, wenn du:
eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung hast, ODER
eine mindestens einjährige Ausbildung als Pflegehelfer/in oder Pflegeassistent/in abgeschlossen hast. Zudem wird meist ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung sowie ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis verlangt.

Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre . Es ist jedoch auch möglich, die Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren (z. B. wenn du Kinder betreust oder Angehörige pflegst). In diesem Fall verlängert sich die Ausbildungsdauer auf bis zu vier oder maximal fünf Jahre.

Die Pflegeausbildung gehört zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen in Deutschland. Die genaue Höhe hängt vom Tarifvertrag der Einrichtung ab (z. B. TVAöD, AVR). Durchschnittlich (Stand 2024) kannst du mit folgendem Bruttogehalt rechnen:
1. Ausbildungsjahr: ca. 1.200 € – 1.350 €
2. Ausbildungsjahr: ca. 1.300 € – 1.450 €
3. Ausbildungsjahr: ca. 1.400 € – 1.600 € Dazu kommen oft noch Schichtzulagen, Wochenend- und Feiertagszuschläge sowie manchmal Jahressonderzahlungen (Weihnachtsgeld). Ein Schulgeld (wie früher oft üblich) fällt nicht mehr an; die Ausbildung ist kostenlos.

Die Ausbildung ist dual aufgebaut und gliedert sich in Theorie- und Praxisblöcke:
Theorie (mindestens 2.100 Stunden): Findet an einer Pflegeschule statt. Hier lernst du medizinische Grundlagen, Pflegeplanung, Anatomie, rechtliche Rahmenbedingungen und Kommunikation.
Praxis (mindestens 2.500 Stunden): Du hast einen Ausbildungsvertrag mit einem „Träger der praktischen Ausbildung“ (z. B. einem Krankenhaus oder Pflegeheim). Du arbeitest aber nicht nur dort, sondern absolvierst sogenannte Pflichteinsätze in allen anderen Bereichen: stationäre Akutpflege (Krankenhaus), Langzeitpflege (Pflegeheim), ambulante Pflege, Pädiatrie (Kinderheilkunde) und Psychiatrie.

In den ersten zwei Jahren lernen alle Auszubildenden gemeinsam generalistisch. Für das dritte Ausbildungsjahr hast du ein Wahlrecht (sofern dein Ausbildungsbetrieb dies anbietet):
Du führst die generalistische Ausbildung weiter und wirst Pflegefachmann/-frau (empfohlen, da europaweit anerkannt und flexibel).
Du wählst einen speziellen Abschluss und wirst Altenpfleger/in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in .

Die Karrierechancen in der Pflege sind hervorragend. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln:
Fachweiterbildungen: z. B. für Intensivpflege und Anästhesie, Onkologie, OP-Pflege oder Palliativpflege.
Führungspositionen: Mit einer Weiterbildung kannst du Stationsleitung, Wohnbereichsleitung oder Pflegedienstleitung (PDL) werden.
Studium: Mit Fachabitur/Abitur (oder teils auch nur mit der abgeschlossenen Ausbildung + Berufserfahrung) kannst du Pflegemanagement, Pflegepädagogik oder Pflegewissenschaft studieren.
Hier findest du Weiterbildungsmöglichkeiten am BFG Campus Greifswald: bfg-campus.de

Ein Vorpraktikum ist rechtlich nicht zwingend vorgeschrieben , wird von den Pflegeschulen und Arbeitgebern jedoch dringend empfohlen . Es hilft dir enorm dabei, herauszufinden, ob du den körperlichen und emotionalen Anforderungen des Berufsalltags gewachsen bist, und du verbesserst deine Chancen bei der Bewerbung erheblich. Oft bietet sich hierfür auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) an.

Die Ausbildung ist anspruchsvoll. Sie erfordert viel Fachwissen (besonders in Anatomie, Krankheitslehre und Medikamentenkunde) und verlangt dir körperlich wie emotional einiges ab. Wer jedoch gerne mit Menschen arbeitet, Empathie besitzt und bereit ist, kontinuierlich zu lernen, wird mit einem sehr krisensicheren und sinnstiftenden Beruf belohnt.
Möchtest du zu einem dieser Punkte noch detailliertere Informationen haben (z.B. genaue Ablaufpläne der Pflichteinsätze oder Tipps zur Bewerbung)?

Ein gesetzliches Mindestalter gibt es für den Ausbildungsbeginn nicht. Da jedoch ein mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt wird, sind die meisten Auszubildenden beim Start mindestens 16 Jahre alt. Bei minderjährigen Bewerbern ist für den Ausbildungsvertrag die Zustimmung der Erziehungsberechtigten sowie eine ärztliche Erstuntersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz zwingend erforderlich.

Die Pflegeausbildung ist untrennbar mit Schichtarbeit, Wochenenddiensten und Feiertagsarbeit verbunden. Auch Auszubildende werden im regulären Früh- und Spätdienst eingesetzt. Nachtdienste sind für volljährige Auszubildende erst in der zweiten Hälfte der Ausbildung im Rahmen der praktischen Pflichtstunden vorgesehen. Für Auszubildende unter 18 Jahren gelten strenge Vorgaben aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz, die Nacht- und Wochenendschichten stark einschränken oder ganz verbieten.

Die Probezeit in der generalistischen Pflegeausbildung ist gesetzlich einheitlich auf sechs Monate festgelegt. In dieser Phase können sowohl der Ausbildungsbetrieb als auch der Auszubildende den Vertrag ohne Angabe von Gründen und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist jederzeit auflösen. Diese längere Probezeit gibt beiden Seiten ausreichend Raum, um zu prüfen, ob der anspruchsvolle Berufsalltag zur Person passt.

Der Träger der praktischen Ausbildung (dein Ausbildungsbetrieb) ist nach dem Pflegeberufegesetz verpflichtet, dir die benötigten Ausbildungsmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das umfasst alle wesentlichen Fachbücher für den Unterricht. Auch die Dienstkleidung für die Einsätze auf Station sowie deren regelmäßige hygienische Reinigung wird vom Arbeitgeber übernommen und bezahlt.

Die staatliche Abschlussprüfung ist umfangreich und besteht aus drei separaten Teilen. Es gibt eine schriftliche Prüfung (meist drei umfassende Klausuren), eine mündliche Prüfung und einen mehrstündigen praktischen Teil. In der praktischen Prüfung übernimmst du auf einer Station die reale und vollständige Versorgung von in der Regel zwei bis drei Patienten. Dabei wirst du von Fachprüfern genau beobachtet, dokumentierst deine Arbeit und reflektierst dein Vorgehen anschließend in einem Fachgespräch.

Das ist grundsätzlich möglich, erfordert aber Vorbereitung. Der ausländische Schulabschluss muss behördlich anerkannt sein und dem deutschen mittleren Schulabschluss entsprechen. Zudem ist ein Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse zwingend erforderlich, da die Fachsprache komplex ist. In den meisten Bundesländern wird für den Start der Pflegeausbildung ein zertifiziertes Sprachniveau von B2 vorausgesetzt.

Der Urlaubsanspruch richtet sich nach dem geltenden Tarifvertrag (zum Beispiel TVAöD) oder den Arbeitsrichtlinien der Einrichtung. Auszubildende haben in der Regel Anspruch auf etwa 30 Urlaubstage im Jahr. Ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen Berufen: Der Urlaub kann nicht völlig frei gewählt werden. Er wird meist fest in den Jahresplan integriert und muss in den unterrichtsfreien Zeiten der Pflegeschule genommen werden, da die Fehlzeiten im theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung gesetzlich stark limitiert sind.

Das Pflegeberufegesetz legt genaue Fehlzeitenregelungen fest. Du darfst maximal 10 Prozent der Praxisstunden und 10 Prozent der Theoriestunden fehlen. Überschreitest du diese Grenze durch Krankheit, wirst du unter Umständen nicht zur Abschlussprüfung zugelassen. In solchen Härtefällen kann jedoch bei der zuständigen Behörde eine Verlängerung der Ausbildungszeit beantragt werden, um die fehlenden Stunden nachzuholen.